Pujcka online Most

#14 h_reith Geschrieben Calvin hat ganz recht. Und er hat auch die Kriterien genannt, nach denen ein EQ verwendet werden sollte. Er sollte eben genau auf die Bedürfnisse eingestellt werden. Und es ist nicht richtig, dass ein EQ Zeitfeher erzeugen würde, das sieht nur so aus, wenn man ihn alleine betrachtet! Letztlich wird die Übertragungsfunktion z.B eines Lautsprechers durch einen länglichen komplexen Ausdruck mit irgendwelchen Ai im Zähler und irgendwelchen Bi im Nenner dargestellt. Ein EQ wird im optimalen Fall so eingestellt, dass er gewisse Zählerkoeffizienten des Lautsprechers im Nenner und Nennerkoeffizienten des Lautsprechers im Zähler hat. Als Ergebnis kürzen sich diese dann weg und man erhält in der Summe aus EQ und Lautsprecher eine 1. Damit hat die Summe aus EQ und Lautsprecher WENIGER Zeitfehler als der Lautsprecher ohne EQ. Im Bass und Grundton sind die Wellenlängen so groß, dass der Raum quasi Bestandteil des Lautsprechers wird. Und in diesem Bereich kann man mit EQs das gleiche erreichen - eine Verbesserung der Übertragungseigenschaften mit WENIGER Zeitfehlern. Klassisch analoge EQs sind mit den in der Analogtechnik üblichen Begrenzungen bezüglich Rauschen, Klirr, Alterung, Temperaturdrift. versehen und eignen sich darum nicht für Filter mit hoher Güte. Das ist heute aber auch kein großes Problem mehr da man EQs mit quasi beliebiger Genauigkeit per dsp erzeugen kann. #15 andreasw Geschrieben Was ist eine extrem lange Laufzeit? Wie möchtest Du denn einen Bandpass mit Q 20 analog darstellen? Die Laufzeit hängt von der Mittenfrequenz und anderen Parametern ab, das kann man pauschal nicht beantworten. Und so ein Filter geht analog praktisch nicht. Aber du hast es selbst angefragt. Warum fragst Du danach, wenn Du weißt, daß es nicht geht? Die Aussage bzgl identischem Zeitverhalten ist dennoch richtig.
HTML:

BBCode:
Pujcka online Most